Die Dritte unterlag in Sulzgries gegen den TSV Deizisau 2 am 17.10.21 mit 23 : 32 (13:14)

von

haben, dort und nicht in der Schelze spielen zu dürfen, waren wir wieder bei Unentschieden. Dieses Unentschieden war in der 1. Halbzeit auch immer wieder zu sehen. Meist nur 1 Tor Unterschied oder Gleichstand, was auch dem Leistungsstand entsprach. Wir boten den Gästen paroli, obwohl deren Spiel irgendwie flüssiger aussah und sie mit schnellerem Passspiel zu gefallen wussten. Um mit nur 9 Feldspielern (Philipp W. kam später hinzu) gegen eine volle Deizisauer Bank (kein Geldinstitut!) mit jungen (9 unter 20 Jahren) und schnellen Leuten zu bestehen, mussten wir mit unseren Kräften haushalten und auf individuelle Stärken setzen. Noch dazu durch den Umstand, dass noch einige Spieler aus dem LE-Spiel der Vorwoche angeschlagen waren, oder noch gar nicht einsatzfähig waren. Dieses letzte Spiel hat uns eine ganze Trainingswoche gekostet, aber die Moral nicht gebrochen.
Zu Beginn der 2. Halbzeit gab es dann zuerst das 14:14 durch Dennis und dann den Einbruch, ähnlich wie in der Vorwoche gegen LE. Dann begannen für Deizisau die Tom-Tom Festspiele. Die Nummer 10 des Gegners drehte auf, war Torschütze und Vorbereiter, war nicht zu halten und führte die Gäste in der 40. Minute zur 16:21 Vorentscheidung. Im Angriff agierten wir kopflos und schlossen unvorbereitet ab, was zu schnellen Gegentoren führte. 53. Minute, Stand 20:30, wir sehnten den Schlusspfiff herbei.
Anscheinend haben es die jungen, ambitionierten Spieler, die den Aufstieg im Visier haben, schon vorausgeahnt, als sie nach 30 Minuten in die Kabine gingen. Mit Kriegsgeheul, euphorisch aufgeladen verließen sie das Spielfeld mit den geschrienen Worten: "Ja, jetzt haben wir sie im Sack". Imponierend. Nach solch markanten Aussagen mussten wir uns überlegen, ob wir überhaupt noch zur 2. Halbzeit antreten sollen. In unserer Kabinenansprache wurde durch Manuel noch einmal laut und deutlich gemacht, dass wir uns mit unserem Spiel und nicht mit Nebensächlichkeiten beschäftigen sollen, die wir sowieso nicht beeinflussen können. Wenn wir uns was wünschen hätten können, dann wäre dies ein 2. Schiri gewesen, der das Unwesen des Gästekreisläufers beobachtet hätte. Geschlagen haben wir uns allerdings selbst, nicht deshalb weil wir uns Ende der 1. Hälfte zu sehr mit dem Schiri beschäftigt haben, sondern weit vorher. In Sachen Fitness, Spritzigkeit und Kraft hinken wir gegenüber den Spitzenmannschaften ein wenig hinterher.
Den obligatorischen Gesang "Tabellenführer, Tabellenführer, hey hey" im Ringelreihen getanzt, hätten sie auch bei einer Niederlage zum Besten geben können. So waren wir dann doch etwas geschmeichelt, dass sie uns einen 4 Punkte-Sieg zugetraut haben. Die anschließende Partystimmung in der Gästekabine mit Wasenhits drang noch lautstark in die Gänge. Der himmelblaue Himmel mit dem Ziegenbock im Unterrock war nicht dabei, wie jemand fälschlicherweise vermutet hatte. Unter einem himmelblauen Himmel genossen wir dann aber das Vesper vom Kreuzband-Flo, mit Leberkäs in Milch- und Laugenwecken, mit Kartoffelsalat, Senf und Würzsoßen. Was will man mehr? Ach ja, ein Kaltgetränk mit weiß-blauem Emblem und Aufdruck 5,1 % war auch dabei.
Unseren Zuschauern und JaNi am Zeitnehmertisch sagen wir,
Lars Obrock (2), Marcel Spahr, Steffen Heber (3/2), Simon Sohn (3), Dennis Spahr (1), Daniel Nanz (3), Philipp Spahr, Manuel Pfender (3), Philipp Weinmann (2), Lars Spahr, Oliver Walter (6, davon das schönste Tor des Tages, von Halblinks, wie ein Pfeil, in das rechte obere Eck) herzlichen Dank.
FOB

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