Beim Freitagabendspiel der Dritten am 26.11.21 in Weilheim gab es keine Punkte, dafür lange Gesichter. Endstand: 36:27. Zur Halbzeit: 14:13.

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Motivationsplakate in der Schelze von Volker Pikard an eine Wand angeklebt:
-Angriff unterbinden, wo immer es möglich ist.
-Schnelles Umschalten.
-Mit Überzeugung in die Aktion.
-Im System bleiben.
-Alles für das Team.
-Emotionen zeigen.
-Vollgas geben.
-Positiv denken.
Wenn wir nur 2 dieser Ansagen erfüllt hätten, hätten wir gewonnen.
Gegen den bis dahin noch punktlosen Tabellenletzten zu verlieren war nicht eingeplant. Deshalb war die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff auch groß. Die Enttäuschung über nicht gelungene Angriffe und über eine nicht funktionierende Abwehr war aber schon nach 20 Minuten zu spüren. Eigentlich war die Enttäuschung schon 1 Stunde vor dem Spiel latent vorhanden, nachdem sich zu den im Vorfeld bereits bekannten Absagen unserer Rückraumspieler Oliver und Philipp W. noch Heiko, Nils und Manu dazu gesellten. Wenigstens konnte mit Tino (nach 2jähriger Handballabstinenz!) noch einer für den Rückraum kurzfristig rekrutiert werden. Und er hat seine Sache gut gemacht, obwohl die Kondition nur für 20 Minuten gereicht hat und er nicht ins Spielsystem eingeweiht war. Mit Enttäuschungen im Gepäck und Kopf gewinnst du aber kein Spiel. Die holen dich runter und lähmen dich. Zuversicht und Glaube an die Mannschaft wäre angebracht gewesen, da unsere 12 anwesenden Typen mit ihrer individuellen Klasse das Zeug zu einem Sieg gehabt hätten, wenn wir alle an einem Strang gezogen hätten.
Jetzt wollen wir aber nicht in Düsternis versinken, nur weil wir ein Spiel verloren haben, noch dazu gegen einen Gegner der einige gute Handballspieler in seinen Reihen stehen hat. Auch haben wir nicht den Druck von Borussia Dortmund oder den unserer Jungs von der Ersten, Spiele gewinnen zu müssen. Nur auf den Zusammenhalt kommt es an, dann kommt der Erfolg von selbst. Nehmen wir uns Vorbilder.
TSV Weilheim2, unser Gegner, als punktloser Tabellenletzter mit 14 Mann, Zeitnehmer und bezahltem Sekretär am Start, zeigte sich als Mannschaft.
Unsere Damen2, mit null Punkten Letzte, mit 14 Frau, und Freude am Handballspiel, gegen HeLi2 in Aktion, zeigte sich trotz Niederlage als super Truppe.
Unsere Damen1, auch im Spiel gegen Weilheim, mit 14 Frau und Selbstvertrauen in die eigene Stärke, präsentierte sich als Einheit.
Unsere 1. Männertruppe, geschwächt durch zahlreiche Ausfälle, mit 12 Mann und den 2 Aushilfen, dem "doppelten Philipp", die beide jahrelang nicht mehr gespielt haben, rangen im Kollektiv die Hünen aus WinzWiDonz nieder.
Wir werden uns ein Beispiel nehmen. Schon am nächsten Samstag können wir in der Schelze zeigen, dass wir das auch können, obwohl die Aufgabe gegen die Spitzenmannschaft aus Kirchheim ungleich schwerer wird. Arbeiten wir am Dienstag und Donnerstag an dem Üblichen weiter und zeigen uns als eingefleischtes Team am Samstag um 18.00 Uhr, dann liegt ein Sieg im Bereich des Möglichen, dann muss man uns erst einmal schlagen. Wir werden dagegen halten.
Wir, das waren: Konstantin Schefczyk (2), Dennis Spahr (4), Steffen Heber (3/2), Marcel Spahr (4), Jan Niklas Ludwig (1), Simon Sohn (2), Daniel Nanz (10), Lars Obrock (1), Philipp Spahr, Lars Spahr, Lino Schwertfeger, Mathias Cotter und Frank auf der Bank, sowie KEIN Zeitnehmer und KEIN einziger Zuschauer.
Singen wir mit Bob Marley: Positiv vibration, yeah, positiv.
f8
 

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