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Berichte und Nachrichten

05.12.2016 20:37

30.10.16, Auswärtsniederlage gegen Vaihingen mit 25:16 (15:7)

Im trübseligen Vaihingen, in einer noch trübseligeren und kalten Halle, nach zäher Anreise über den "Parkplatz A8" trafen wir im Mittwochspiel auf den Tabellenführer mit noch makelloser Weste. In dieser Atmosphäre wollte selbst der PC nicht so richtig anspringen. Deshalb sprangen wir erst mit leichter Verspätung in unseren 1. Angriff, der auch gleich vielversprechend ablief. Abgeräumt auf Rechtsaußen, leider ohne Torerfolg. Unser 2. Angriff führte mit einem "typischen Nina" zum 0:1, unserer einzigen Führung in diesem Match. Jetzt waren die Hausdamen an der Reihe. Mit 5 Toren in Folge zeigten sie uns auf, warum sie Erster sind. Auf jeden Fehlversuch oder Ballverlust startete ein überfallartiges Rollkommando, dem wir nur wenig entgegenzusetzen hatten. Auch dem aufgebauten Angriff von Vaihingen konnten wir nicht so recht standhalten. Immer wieder gab es nach Gegenbewegungen und Körpertäuschungen Durchbrüche durch unsere Innenverteidigung, obwohl wir die defensive 6:0 Abwehr spielten. Defensiv heißt halt nicht passiv auf 6m verteidigen. Ein Vorwärtsschritt wäre von Vorteil gewesen. Ab der 17. Minute, beim Stand von 8:3, hatten wir starke 300 Sekunden in denen wir auf 8:6 verkürzen konnten und vergaben auch noch eine Chance vom 7m-Punkt. Der sachte Pfiff des Schiedsrichters, aus seiner für das menschliche Ohr nicht hörbaren Ultraschallpfeife, musste von Anita erst hinterfragt werden, was bereits die 3-Sekundenzeit kostete. Vorsichtshalber warf sie den Ball vor Schreck am Tor vorbei. In diesem Abschnitt hätten wir lernen müssen, wir die Vaihingerinnen zu knacken sind. Etwas geduldigere Angriffe und mehr Konsequenz beim Torwurf, was denen dann die Möglichkeit des Gegenstoßes genommen hätte. Es kam halt anders, was am Halbzeitstand zu sehen ist.

In der Pause wurde der 8-Tore Rückstand analysiert und die Zukunft der nächsten halben Stunde besprochen. Dagegen halten und mit einer offensiveren Abwehr spielen war der Plan. Der ging in etwa auf. Wir verloren nur mit 10:9 und nehmen die Leistungsteigerung mit ins nächste schwere Auswärtsspiel am nächsten Samstag, bereits um 12.00 Uhr, gegen Deizisau-Ddf. Wer für diese Anwurfzeit verantwortlich ist, wissen wir nicht. Jedenfalls wurde sträflich missachtet, dass es der Tag der Menschenrechte ist.

Die Niederlage ist kein Beinbruch und sollte uns nicht auf dem Konzept bringen. Die Art und Weise wie Vaihingen gespielt hat, könnte auch für uns als Vorbild dienen und motivieren. Ein schnelles variables Spiel mit einstudierten Laufwegen, gepaart mit unserer individuellen Klasse, bleibt unser Ziel. Nicht kopieren wollen wir die Showeinlagen des Sport(?)Vereins, der vielleicht einen Therapeuten beschäftigt und sich mit Psychotricks befasst. Sämtliche Rückraumspielerinnen und die am Kreis haben an der Brülltherapie teilgenommen. Danach folgte ein Doppelklatschen mit den flachen Händen auf den Boden, Klatschgeräusche wie aus einer Trommelmaschine und der fragende Blick zum Schiri. Und? 7m oder was?. Auch der Unparteiische ist nur ein Mensch. Nötig hatte es Vaihingen jedenfalls nicht, Sie hätten auch so gewonnen, weil sie heute besser waren.

Ein Wort noch zu den Extrapositionierten. Andrea, eigentlich krank, kämpfte sich durch die 1. Hälfte. In der Zweiten ließ Kerstin keinen Zweifel daran, warum wir sie brauchen. Sarina, krank, saß am Kampfgericht und hatte ein gutes Näschen, weil sie unserer Nr.15, der Annika keine gelbe Karte, keine 2-Minuten und auch kein Tor notierte, da Annika das Trikot mit der Nr.4 trug. Eine geniale Leistung am Schreibtisch, trotz tropfendem Näschen.

Heute war nicht alle Tage, wir (Kerstin, Andrea, Karina (3), Nici (4), Anita (2), Nina (2), Julia, Olli (1), Meike P., Ana (2), Meike J., Annika, Lari (1), Vanne (1) ) kommen wieder, keine Frage. Ihr, unsere treuen Fans, hoffentlich auch. Dann haben wir mal wieder gemeinsam Spaß am Sport und am Drumherum.

F8

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28.11.2016 23:56

Hochdynamisch aber nicht Hochproduktiv und deshalb eben knapp verloren.

Heimspiel vom 20.11.16 gegen Neuffen 3   Spielstand 14:16 am Ende  ( 6:9 zur Halbzeit )

 

Im jahrelangen Dauerduell gegen unseren Mitaufsteiger, mussten wir dem Gesetz der Serie folgend zwangsweise verlieren. Nach den letzten 4 Spielen ( Neuffen im Plus, Unentschieden, wir oben auf, Unentschieden ) war jetzt Neuffen wieder an der Reihe um zu gewinnen.

Nachdem es Andrea gelang von ihrem Nepal-Trip punktgenau zum Spiel zu erscheinen, war das Torwartproblem gelöst, da Kerstin immer noch Florida unsicher macht und Meike J., die Notlösung zwischen den Pfosten, krankheitsbedingt überhaupt nicht eingesetzt werden konnte. Andrea machte ihre Sache trotz Jetlag gut. Fast alle Abwehrakteure machten diesen Part gut. Mit dieser Leistung hätte es eigentlich zum Sieg reichen müssen. Soviel zur Defensive.

Der Gründe für die Niederlage gibt es gar viele zu nennen. Auf der Tribüne, im Erfrischungsraum, ja selbst auf dem Spielfeld wurde nach dem Schlusspfiff eifrig Kritik geübt und nach Gründen gesucht und auch solche gefunden. Wenn wir die jetzt alle sammeln und in einen Topf werfen, um daraus für die Zukunft etwas zubereiten wollen, käme ein Chaosbrei heraus der unverdaulich wäre, fast selbstzerstörerisch. Also lassen wir das. Analysieren wir das Spiel in Ruhe mit etwas Abstand, so wie wir es immer machen, ziehen unsere Lehren daraus und trainieren noch eifriger weiter, um für das Rückspiel gerüstet zu sein. Verloren ( knapp mit 2 Toren! ) haben wir auch nicht gegen irgendjemand, sondern gegen den Tabellenzweiten, der seit Anfang der Saison auf 6 Positionen neu besetzt und verstärkt wurde. Damit müssen und können wir leben, werden uns aber nicht damit abfinden und uns ans Verlieren gewöhnen. Trotz schlechtem Offensivspiel von uns und nach 4-wöchigem Trainingsfiasko, durch zahlreiche Ausfälle bedingt, waren wir nahezu auf Augenhöhe mit Neuffen. Ein Tor wurde uns vom sonst gut leitenden Schiri geklaut, 3 Lattenkracher landeten beim Gegner und führten zu Gegenstößen sowie zahlreiche "unforced errors" im Spielaufbau, durch weggeworfene Bälle, lassen sich in einem Spiel zweier gleich starker Mannschaften einfach nicht kompensieren. Wir können das besser machen und werden die Fehlerquote nach und nach reduzieren, um dann Partien gegen die Ligaoberen für uns zu entscheiden.

In der Advendszeit haben wir gegen den noch ungeschlagenen Ligaprimus Vaihingen, im Mittwochspiel am 30.11. und gegen die Nr. 3 und 4 der aktuellen Tabelle, gleich 3x die Möglichkeit uns in unserer besten Verfassung zu präsentieren. In diese Unternehmungen gehen wir mit Freude und Selbstbewusstsein rein und geben uns keinesfalls als Opferlamm hin.

Nehmen wir aus dem letzten Spiel noch was Positives mit. Nach 7:14 Rückstand 18 Min. vor Schluss, bliesen wir zur Aufholjagt und wurden fast noch belohnt. Wer von unseren Kritikern also den Grund für die Niederlage in den letzten Minuten fand, lag falsch. Das waren unsere besten, obwohl auch hier Fehler und Fehlwürfe zu Buche standen. Die waren der Hektik und der nachlassenden Kraft geschuldet und können passieren. 10 freie Würfe aus 6m Torentfernung, allein in der ersten Hälfte, sollten aber vermieden werden. Da ist man schon ziemlich nah am Tor dran und reinspringen ist ja auch noch erlaubt. Für das Einspringen unserer A-Jugendlichen Ronja als Zeitnehmer danken wir ganz herzlich.

Man kann es nicht oft genug erwähnen, dass es folgenden Spielerinnen wie immer Spaß macht vor Euch, unseren Fans, zu spielen. Es danken Euch: Olivia, Annika (1), Karina (4), Nicole (2), Anita, Nina, Julia (2), Sarina (1), Meike P. (1), Anamarija (3), Meike J., Larissa, Andrea und wie immer zuletzt genannt, unsere Nr.77, die Vanessa.

F8

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21.11.2016 14:53

TEAM2 - TuS Stuttgart 24:25(9:12) Sa. 19.11.2016 18:00 Uhr

TEAM-Amateure verlieren erneut unglücklich in letzter Sekunde

Nach dem mehr als unglücklich verlorenen Derby am letzten Wochenende waren die TEAM-Amateure gewillt sich im letzten Heimspiel in 2016 die Punkte gegen TuS Stuttgart zu holen. Der Gast aus Degerloch reiste mit der beeindruckenden Bilanz von 10:2 Punkten an und formulierte als Saisonziel den Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Die Gäste kamen auch besser ins Spiel, während sich bei den TEAM-Amateuren noch Leichtsinnsfehler einschlichen. Der TuS kam immer wieder zu Toren aus der Fernwurfzone und führte nach 15 Minuten mit 3:6. Die TEAM- Amateure steigerten sich im Angriffspiel, die gegnerische Abwehr konnte ein ums andere Mal ausgespielt werden,jedoch scheiterte man mehrfach am Aluminium. Mit zunehmender Spieldauer bekam man den Rückraum der Stuttgarter immer besser unter Kontrolle, gestaltete das Spiel offen und ging nach 25 Minuten zum ersten Mal in Führung. Leider wurde diese in der Schlußphase von Halbzeit eins leichtfertig verspielt und man musste sich mit 3 Toren Rückstand in die Kabine begeben. Überfallartig kamen die TEAM-Amateure aus der Pause und legten 4 Treffer in Folge vor. Der TuS berappelte sich jedoch wieder und so entwickelte sich ein sehr gutes Spiel auf Augenhöhe. Der TuS führte zwar ständig, konnte sich aber nicht absetzen. 2 Minuten vor Schluß gelang denTEAM-Amateuren nochmals die Führung und es roch stark nach einer Überraschung. Ein Treffer der Gäste in den letzten 3 Sekunden des Spiels verhinderte letzlich aber den sicherlich verdienten Punktgewinn einer an diesem Tag aufopferungsvoll kämpfenden Heimmannschaft.

 

Fazit:

Einen Meisterschaftsfavoriten bis zum Letzten geärgert, aber leider nicht belohnt.

In den nächsten Spielen sollte sich das Glück auch mal wieder in unsere Richtung bewegen.

 

Für die TEAM-Amateure am Start waren:

Markus Funk, Karsten Ernst, Nils Zimmermann (2), Nils Fehrlen (5), Tobias Gehring, Armin Weiss, Tino Schefczyk (1), Nils Jakobi (4), Kosta Gimoussiakakis (1), David Raumer (1), Andreas Schückler (5/3), Jan Philipp Harrer (1), Dominik Dobras (2), Markus Seiffer (2)

 

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